Wappen

Das Wappen von Kommingen
Wappen: In blau eine goldene Fackel mit rotem Feuer und silbernem Rauch, schräg gekreuzt von einem goldenen Schwert.
Erst im 10. Jahrhundert trat die Frage nach einem eigenen Gemeindesiegel auf, nachdem mit der gesamten österreichischen Grafschaft Thengen auch Kommingen durch Napoleon an das neugeschaffene Großherzogtum Baden gegeben worden war. Vor diesem Zeitpunkt besaßen die Komminger kein Siegelrecht. Seit etwa 1830 ist ein Siegel bekannt, das ein bei Landgemeinden ziemlich verbreitetes Bild (kein Wappen!) zeigt: eine Garbe.
Im Jahre 1902 schlug das großherzoglich badische Generallandesarchiv in Karlsruhe vor, „Die Embleme des Kirchenpatrons S. Cyriaci mart.“ ins Wappen aufzunehmen und lieferte auch eine hübsch kolorierte Zeichnung mit schräg gekreuzter Fackel und Schwert dazu. (Fackel und Schwert sind die Marterinstrumente, durch die der Heilige zu Tode gebracht worden sein soll.) Die Gemeinde stimmte im Oktober 1902 diesem Vorschlag zu und erhielt bereits im November 1902 den Gemeindestempel mit dem neuen Wappen geliefert. Die endgültigen Farben wurden erst bei einer Neuzeichnung des Wappens im Jahre 1960 so festgelegt. Durch die Eingemeindung in die Stadt Blumberg zum 1. Januar 1971 ist der amtliche Gebrauch dieses wirkungsvollen Wappens erloschen. Doch kann es auch weiterhin von Vereinen und einzelnen Bürgern des Ortsteils gezeigt werden.
Prof. Klaus Schnibbe
Quellen und Literatur: Generallandesarchiv Karlsruhe, Wappenakten Amtsbezirk Engen, Amtsbez. u. Landkreis Donaueschingen u. Schwarzwald-Baar-Kreis. - GLA Wappenkartei Schwarzwald-Baar-Kreis. - GLA Siegelkartei Schwarzwald-Baar-Kreis. - G. Sauter, Kommingen auf dem Randen, 1973. - K. Schnibbe, Gemeindewappen im ehem. Landkr. Donaueschingen, in: Schriften d. Vereinsf. Gesch. u. Naturgesch. d. Baar in Donaueschingen, Bd. 33 (1980).


 
 
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